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SMA Solar Technology AG verzeichnet 2018 erwarteten hohen Verlust –
Geschäftsentwicklung und Kostensenkungsprogramm verlaufen im ersten Quartal
2019 planmäßig

28.03.2019 / 07:00
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Corporate News der SMA Solar Technology AG

SMA Solar Technology AG verzeichnet 2018 erwarteten hohen Verlust –
Geschäftsentwicklung und Kostensenkungsprogramm verlaufen im ersten Quartal
2019 planmäßig

Überblick über das Geschäftsjahr 2018:

– Verkaufte Wechselrichter-Leistung mit rund 8,5 GW auf Vorjahresniveau
(2017: 8,5 GW)

– Umsatz von 760,9 Mio. Euro durch verstärkten Preisdruck infolge des
Markteinbruchs in China beeinflusst (2017: 891,0 Mio. Euro)

– Operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von
-69,1 Mio. Euro erheblich durch Sondereffekte beeinflusst (2017: 97,3 Mio.
Euro)

– Weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 42,9 Prozent (31.12.2017: 50,3
Prozent) und hohe Nettoliquidität von 305,5 Mio. Euro (31.12.2017: 449,7
Mio. Euro)

– Vorstand rechnet im ersten Quartal 2019 mit Umsatz von 160 Mio. Euro bis
170 Mio. Euro sowie einem EBITDA zwischen -5 Mio. Euro und 0 Mio. Euro und
bestätigt Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr

Niestetal, 28. März 2019 – Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92)
verkaufte im Geschäftsjahr 2018 Wechselrichter mit einer kumulierten
Leistung von rund 8,5 GW. Der Absatz lag damit auf Vorjahresniveau (2017:
8,5 GW). Der Umsatz der SMA Gruppe ging zurück auf 760,9 Mio. Euro (2017:
891,0 Mio. Euro): Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf den abrupten
Rückgang des PV-Markts in China zurückführen, in dessen Folge chinesische
Anbieter verstärkt in die internationalen Märkte vordrangen und dort einen
massiven Preisdruck verursachten. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen,
Zinsen und Steuern (EBITDA) betrug -69,1 Mio. Euro (EBITDA-Marge: -9,1
Prozent; 2017: 97,3 Mio. Euro, 10,9 Prozent) und ist erheblich durch
Sondereffekte beeinflusst.

Das Konzernergebnis betrug -175,5 Mio. Euro (2017: 30,1 Mio. Euro). Das
Ergebnis je Aktie lag somit bei -5,06 Euro (2017: 0,87 Euro). Die
Nettoliquidität bewegt sich mit 305,5 Mio. Euro weiter auf hohem Niveau
(31.12.2017: 449,7 Mio. Euro). Mit einer Eigenkapitalquote von 42,9 Prozent
(31.12.2017: 50,3 Prozent) zum Jahresende 2018 weist SMA eine solide
Bilanzstruktur auf. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine Kreditlinie
bei inländischen Banken von 100 Mio. Euro.

“2018 war ein herausforderndes Jahr für SMA. Nachdem wir das Geschäftsjahr
mit einem hohen Auftragsbestand begonnen hatten, konnten wir in der ersten
Jahreshälfte aufgrund der anhaltenden Verknappung elektronischer Bauteile
unsere Kunden insbesondere im Segment für gewerbliche Photovoltaikanlagen
nur eingeschränkt beliefern. Ende Mai senkte die chinesische Regierung mit
sofortiger Wirkung ihre PV-Ausbauziele und die Solarförderung drastisch. In
der Folge drängten die chinesischen Anbieter verstärkt auf die
internationalen Märkte und verursachten in allen Segmenten einen hohen
Preisdruck. In Erwartung noch weiter sinkender Preise verschoben
Projektentwickler und Investoren in der zweiten Jahreshälfte die Umsetzung
von Photovoltaikprojekten in das Folgejahr. Zusätzlich wurde das
Wachstumssegment Speichertechnologie durch die eingeschränkte Verfügbarkeit
von Batteriespeichern beeinträchtigt”, erklärt SMA Vorstandssprecher Jürgen
Reinert. “Wir haben frühzeitig reagiert und Maßnahmen zur Kostensenkung und
Umsatzsteigerung implementiert, um SMA schnell wieder in die Profitabilität
zurückzuführen. Der Verkauf unserer chinesischen Tochtergesellschaften ist
abgeschlossen. Den leider unumgänglichen Personalabbau in Deutschland
konnten wir durch ein Freiwilligenprogramm sozialverträglich gestalten.”

Für das erste Quartal 2019 rechnet der SMA Vorstand mit einem Umsatz von 160
Mio. Euro bis 170 Mio. Euro (Q1 2018: 182,5 Mio. Euro) und einem operativen
Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von -5 Mio. Euro
bis 0 Mio. Euro (Q1 2018: 17,5 Mio. Euro). Der SMA Vorstand bestätigt die am
24. Januar 2019 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das
Geschäftsjahr 2019. Sie sieht bei einem Umsatz von 800 Mio. Euro bis 880
Mio. Euro ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern
(EBITDA) von 20 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro vor. Die Abschreibungen werden
sich nach Vorstandsschätzung auf ca. 50 Mio. Euro belaufen. “Seit Beginn des
Jahres verzeichnet SMA einen hohen Auftragseingang und einen positiven
Geschäftsverlauf. Wir werden diesen Trend im weiteren Jahresverlauf durch
das Erschließen neuer Geschäftsfelder wie Großspeicher und Repowering sowie
die Einführung neuer, kostenoptimierter Produkte und Systempakete verstärken
und Chancen nutzen, die sich durch die Marktkonsolidierung sowie das
erwartete Wachstum im Utility- und Speichersegment und in den Regionen EMEA
und Americas ergeben”, so Jürgen Reinert.

Der SMA Geschäftsbericht 2018 steht auf der Internetseite
www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit.

Über SMA
Als ein global führender Spezialist für Photovoltaik-Systemtechnik schafft
die SMA Gruppe heute die Voraussetzungen für die dezentrale und erneuerbare
Energieversorgung von morgen. Das Portfolio von SMA umfasst ein breites
Spektrum an effizienten Solar-Wechselrichtern und ganzheitlichen
Systemlösungen für Photovoltaikanlagen aller Leistungsklassen, intelligenten
Energiemanagementsystemen und Batteriespeicherlösungen sowie Gesamtlösungen
für PV-Diesel-Hybridanwendungen. Digitale Energiedienstleistungen sowie
umfangreiche Serviceleistungen bis hin zur Übernahme von Betriebsführungs-
und Wartungsdienstleistungen für Photovoltaik-Kraftwerke runden das Angebot
ab. Weltweit sind SMA Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 75 GW
in über 190 Ländern installiert. Die mehrfach ausgezeichnete Technologie von
SMA ist durch über 1.200 Patente und eingetragene Gebrauchsmuster geschützt.
Die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG ist seit 2008 im Prime
Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und im SDAX gelistet.

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Sonnenallee 1
34266 Niestetal
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Diese Corporate News kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten.
Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der
Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen
und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und
Prognosen, die der Geschäftsleitung der SMA Solar Technology AG (SMA oder
Gesellschaft) derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen
gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Zukunftsgerichtete
Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren.
Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere
Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die
Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich
von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen
diejenigen ein, die SMA in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese
Berichte stehen auf der SMA Webseite www.SMA.de zur Verfügung. Die
Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten
Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen
anzupassen.

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